Schatzsuche im Herbst 2018

„Ihr werdet Euch noch wundern“ war das Motto der diesjährigen „Schatzsuche im Herbst“.

Die Schatzsuche im Herbst 2018 begann am Freitag mit der fiktiven Geschichte von Petrus, der über das Wasser ging. Die Samstags-Geschichte berichtete von dem Wunder, dass Jesus – oder der Glaube des Beamten – ein Kind heilte.Über die beiden Wunder unterhalten sich Petrus und der Beamte in einem von Judith Brückner erfundenen Gespräch (gekürzt).

Schatzsuche

Petrus und ein Beamter treffen sich eines Morgens und beginnen eine Unterhaltung.

Beamter: Ah Hallo! Schön euch alle heute Morgen zu treffen. Ich bin noch immer völlig begeistert. Ihr werdet euch wundern, was ich erlebt habe. Als mein Sohn noch ein Junge war, wurde er eines Tages sehr sehr krank. Medizin und Ärzte konnten ihm nicht helfen und wir waren wirklich verzweifelt. Dann haben wir davon gehört, was Jesus von Gott erzählt.
Petrus: Hab ich das gerade richtig gehört? Jesus muss deine Rettung sein? Genau das habe ich auch erlebt. Ich bin ja sehr viel mit Jesus unterwegs gewesen und habe viele Wunder erlebt, aber was mir da auf dem See Genezareth passiert ist: Na, Ihr werdet Euch wundern.
Beamter: Ja, dich kenne ich doch! Du hast damals genau neben Jesus gestanden. Ich bin zu Jesus hingelaufen und habe ihn gebeten, meinen kranken Sohn zu heilen.
Petrus: Ja genau! Und ich dachte, Jesus begleitet Dich jetzt bestimmt nach Hause. Aber Er fand es so stark, dass Du so viel Vertrauen hattest und hat einfach gesagt, dass Du wieder heimgehen sollst, Dein Sohn sei gesund!
Beamter: Ja ich musste einfach daran glauben, dass Jesus helfen kann.
Petrus: Mein Vertrauen war nicht so groß… Ich wollte ja so gerne, aber …
Beamter: Was ist Dir denn passiert? Brauchtest Du auch Hilfe und Heilung?
Petrus: Also…Ich war mit den anderen Jüngern auf dem See unterwegs und es kam ein ziemlich heftiger Sturm auf. Jesus war nicht bei uns im Boot und plötzlich haben wir ihn auf dem Wasser mitten in den Wellen gesehen.
Beamter: Mitten auf dem Wasser? Und er ist nicht untergegangen? Na da hätte ich ja einen riesigen Schreck bekommen.
Petrus: Ja das haben wir zuerst auch. Aber dann hat Jesus uns angesehen und ich wollte unbedingt in seiner Nähe sein. Mit ihm zusammen kann einem eigentlich nichts passieren. Sein Gottvertrauen ist soooo groß. Und Er ist sanft und freundlichen und gleichzeitig wunderbar stark und kraftvoll.
Beamter: Dann hast du ihm sicher gesagt, dass er schnell zu Euch ins Boot kommen soll, damit Euch nichts passieren kann?!
Petrus: Wäre auch eine gute Idee gewesen… Aber ich habe gesagt, dass ich zu ihm komme, wenn er mich ruft. Er rief und ich bin aus dem Boot ausgestiegen.
Beamter: Du bist auch auf das Wasser …? Und es hat Dich getragen, als ob es fester Boden wäre? Das ist ja unglaublich und wundervoll! Da hattest Du doch noch viel mehr Vertrauen als ich.
Petrus: Am Anfang vielleicht, aber dann hat mich eine Welle erwischt, ich habe den Sturm und die Wellen wieder gehört und überlegt wie verrückt es ist, auf dem Wasser zu laufen und dabei bin ich fast untergegangen. Ich habe nicht mehr die Sicherheit gefühlt, die Jesus ausgestrahlt hat, sondern nur noch die Gefahr und meine Angst.
Beamter: Du hast Dein Ziel aus dem Blick verloren. Aber heute stehst Du hier. Also bist Du nicht untergegangen?
Petrus: Nein, er hat mich gerettet. War sofort da und hat mich an der Hand gehalten. Er hat mich zurück ins Boot gebracht und den Sturm gestillt. Seit diesem Tag  versuche ich, niemals daran zu zweifeln, dass Gott alles wirken kann – durch Jesus und vielleicht auch durch uns. So verwunderlich es sich auch für uns anhört.

Wir waren auf Schatzsuche …
     und wir haben Schätze gefunden:
     Petrus und den Beamten, die uns ihre Geschichte mit Jesus erzählt haben
     eine Kita, die uns Räume zur Verfügung gestellt hat
     einen Organisten, der diesen Gottesdienst an der Orgel begleitet hat
     44 Kinder, die mit Eifer bei der Sache waren
     einen Vater und 3 Jugendliche, die im Vorfeld
     dabei waren oder spontan eingesprungen sind
     und 12 Jugendliche, die sich auf das nicht ganz
     einfache Thema „Wunder“ eingelassen haben,
     ihre Zeit – wieder einmal – zur Verfügung gestellt haben,
     kreativ + schauspielerisch  tätig waren.

Wir danken:
Till Nagel, Amelie Pfefferle, Ben Peter für spontane Unterstützung
Marleen Boch + Nora Tegtmeier (Wunder-Lichter)
Maurice Reich + Johanna Schwed (Wunder-Kekse/Burger)
Marie Deister + Nadine Kaffenberger (Wunder-Shirts)
(Außerdem danken wir Nadine + Johanna besonders für die Planung und Durchführung der Schatzsuche vor Ort)
Björn Gaier + Alexander Hentzen (Wunder-Post/Tüten)
Darleen Suhe + Till Nagel (Wunder-Körper)
Vanja Munk + Marc Baumgartner (Wunder-Experimente)
Judith Brückner + Claudius Boelsen (Wunder-Bilder)
Sabine Kreitschmann + Thomas Ziegler (Wunder-Instrumente)
Lydia Haun (Übersicht im Haus)