Leiten und begleiten

Der Kirchenvorstand gibt Orientierung

Die Aufgaben sind klar: Dem Kirchenvorstand obliegt die geistliche Leitung und die organisatorische Verwaltung der Gemeinde. Nach der Kirchengemeindeordnung unserer Landeskirche ist er verpflichtet, in Zusammenarbeit mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin das christliche Leben in der Gemeinde zu fördern und für ihre Einheit zu sorgen.

Das bringt eine Menge Verwaltungstätigkeit mit sich. So müssen der Haushaltsplan verabschiedet und die Finanzen regelmäßig kontrolliert werden. Aber auch die Dienstaufsicht und die in der Kirchengemeinde angestellten Mitarbeiter sowie die Gebäudeunterhaltung und viele andere Aufgaben gehören zum Tätigkeitsfeld.

Fünf Handlungsfelder muss der Kirchenvorstand in besonderer Weise im Blick behalten. Für sie wurden eigene Ausschüsse gebildet, die Verantwortung übernehmen:

1. Die Feier der Gottesdienste

2. Die Seelsorge

3. Die religiöse Bildung, speziell im Zusammenhang mit Taufe und Konfirmation.

4. Diakonische Aufgaben, wie etwa der Besuchsdienst oder ein Lotsenprojekt zur Begleitung und Förderung von Hauptschülern der Abgangsklassen.

5. Die ökumenische Zusammenarbeit zwischen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Stadtteil unter Einschluss der Evangelischen Stadtmission und des CVJM.

Dabei ist der Kirchenvorstand, dessen Vorsitz zur Zeit Pfarrer Friedrich-Wilhelm Schubring inne hat, immer bemüht, geeignete Personen für die ehrenamtliche Übernahme von Aufgaben in allen Bereichen des Gemeindelebens zu gewinnen und sie nach Kräften zu unterstützen.

Zu den Sitzungen trifft man sich regelmäßig an jedem ersten Dienstag im Monat.