Visitationen 2011 - Eine positive Bilanz

Dem ein oder anderen mag es aufgefallen sein, dass in den vergangenen Monaten ab und zu ein fremdes Gesicht im Gottesdienst, während der ökumenischen Chorprobe oder aber auch im Konfirmandenunterricht anwesend war. Die im Rahmen der Visitation durchgeführten Besuche einer Delegation der Nieder-Ramstädter Lazarus-Gemeinde in unserer Dreifaltigkeitsgemeinde waren Teil der Visitation in den Dekanaten Darmstadt-Land und Darmstadt-Stadt.

Im Prinzip haben Visitationen den Charakter eines „Nachbarschaftsbesuchs“, der auf beiden Seiten durch eine ausführliche Selbstdarstellung in Form eines über alle gemeindlichen Aktivitäten Auskunft gebenden Berichts vorzubereiten ist. Dann erst begegnen sich die durch das Dekanat bestimmten Partner. Für unsere Gemeinde bedeutete dies, dass die Delegation der Lazarus-Gemeinde die o.g. Veranstaltungen sowie den Kindergottesdienst besuchte, während unsere Visitationsgruppe im Gegenzug an den Aktivitäten in der Lazarus-Gemeinde teilnahm.

Nachdem sich beide Besucherkreise auf der Basis ihrer jeweiligen Visitationsberichte bereits im November letzten Jahres über ihre Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht hatten, kam die Visitation nun durch den Besuch von Pröpstin Karin Held, Dekan Norbert Mander und von Präses Carin Strobel offiziell zum Abschluss. Auch
Friederike Geppert als Teilnehmerin der Eberstädter Visitationsgruppe war bei dieser Sitzung des Kirchenvorstands am 15.08.2011 zugegen.

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Nach einer kurzen Begrüßung durch Pfarrer Schubring ging Pröpstin Held zunächst auf den vom Kirchenvorstand
vorgelegten Gemeindebericht ein. Sie sprach in diesem Zusammenhang von einer „Visitenkarte“, die damit abgegeben worden sei und vom „Zubrot“ des gelungenen Austausches mit der Lazarus-Gemeinde, das beiden Seiten zu einer aktuellen Bestandsaufnahme und einer Würdigung der ihren Gemeinden geschenkten Gaben
verholfen habe. Sie betonte, dass die Delegation der Lazarus-Gemeinde das Leben in der Dreifaltigkeitsgemeinde grundsätzlich positiv empfunden hätte. Einzelne Kritikpunkte hätten das Gewicht des Gesamteindrucks nicht schmälern können. Besonders das Potenzial jugendlicher „Teamer“ (bei der „Schatzsuche im Herbst“
vergangenen Jahres) sei aufgefallen, aber auch die verschiedenen Angebote für Senioren sowie die Würdigung des Pfarrers in den einzelnen Gruppen.

Diese durchaus positive Bilanz aus den Visitationen gibt nun Mut und Kraft, um kommende Aufgaben anzugehen; besonders die Open-Space-Veranstaltung mit Pfarrer Krieger wurde als gelungene Maßnahme der Zielsetzung genannt. Abschließend dankten Pröpstin Held, Dekan Mander und Frau Präses Strobel dem Kirchenvorstand für den Verlauf der Visitation. Sie seien froh, dass eine Gemeinde wie unsere dazu gehöre und auch durch andere Gemeinden positiv wahrgenommen werde.